Automatisiertes Fahren: Wie wird die Ausbildung zur Autofahrerin, zum Autofahrer in Zukunft aussehen?

Assistenz- und Automatisierungssysteme weisen ein hohes Potenzial für die Verbesserung der Verkehrssicherheit und des Verkehrsflusses auf. Immer mehr Fahrzeuge werden künftig über hoch entwickelte Spurhalte-, Spurwechsel- oder Ausweichsysteme, Notbremsassistenzen und Abstandsregelsysteme mit adaptivem Tempomat und auch intelligente Geschwindigkeitsassistenten (ISA) verfügen.  Es deshalb wichtig und nützlich, wenn diese Fahrerassistenzsysteme von möglichst vielen Lenkerinnen und Lenkern richtig eingesetzt werden. 

Das Wissen um den richtigen Einsatz von Assistenz- und Automatisierungssysteme gewinnt auch in der Ausbildung für angehende Autolenkende an Bedeutung. Welche Auswirkungen dies auf die theoretische wie auch praktische Ausbildung hat, welche rechtlichen Grundlagen geschaffen oder ob bestehende geändert werden müssen und wie das Prüfungsfahrzeug der Zukunft aussehen könnte, wird im ASTRA untersucht. Ein entsprechendes Projekt wurde 2021 gestartet. Ein wichtiger Grundsatz dabei ist, dass die Fahrausbildung gegenüber heute nicht erschwert oder wesentlich verlängert werden soll. Eine weitere Thematik ist die freiwillige Weiterbildung für Fahrerinnen und Fahrer, welche – wie der Autor dieser Zeilen – seit Jahren oder Jahrzehnten mit «analogen» Autos unterwegs sind und nun wie Neulenkende mit der neuen Technik in Kontakt kommen. 

Wann Fahrschülerinnen und Fahrschüler auch an den kommenden Fahrassistenz- und Automatisierungssystemen ausgebildet werden, ist heute noch offen. Dies ist auch abhängig von der technischen Entwicklung der Fahrzeuge und der Marktreife dieser Systeme.

Hier geht es zu mehr Informationen zu Assistenzsystemen und die Stufen der Automatisierung

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